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| Orchestersteckbrief |
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Das Orchester Hohnerklang ist ohne Übertreibung ein Klangkörper mit einer in ganz Europa einmaligen instrumentalen Besetzung: (fast) alle Arten von Harmonika-Instrumenten, Keyboards, Drums und Percussion sowie Gitarre. Es ist ein weiter Weg vom 1. Trossinger Mundharmonika-Verein Hohnerklang 1932 bis zum Orchester Hohnerklang des Jahres 2002, nicht nur zeitlich, sondern auch stilistisch. Aber genau das zeichnet diesen mitgliederstärksten Verein im Deutschen Harmonika-Verband e. V. aus: Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit, Einmaligkeit und eine immer wieder unter Beweis gestellte Vorreiterrolle auf dem Gebiet anspruchsvoller Unterhaltungsmusik für Orchester. Der angesprochene Wandel vollzog sich bisher im Rhythmus von drei Jahrzehnten. Eine größere Kontinuität kann man sich kaum vorstellen. Als 1961 nach dem Tod von Hermann Schwarz, dem langjährigen ersten Dirigenten, Helmuth Herold das Orchester übernahm und umformte, kam dies einer kleinen Revolution gleich. Denn Herold erweiterte das bis dahin reine Mundharmonika-Orchester durch Einbeziehung von elektronischen Instrumenten, Drums und Percussion sowie Gitarre und Bass. Von diesem Zeitpunkt an hörte das Orchester auf ein Klangkörper unter vielen zu sein. Gespielt wurden nur noch Spezialarrangements - wie heute auch. Und diese über 1000 Arrangements schweißten das Orchester zusammen und brachten ihm nationale und internationale Erfolge. |
1991 - nach 30 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Dirigent, Komponist, Arrangeur und Pädagoge - übergab Helmuth Herold den Dirigentenstab an einen seiner ehemaligen Schüler am Hohner-Konservatorium, den nicht minder arrivierten und vielseitigen Akkordeonisten, Komponisten, Arrangeur, Musikpädagogen und Orchesterleiter Hans-Günther Kölz, der inzwischen selbst als Dozent am Hohner-Konservatorium Trossingen arbeitet. Und Kölz tat dasselbe wie sein geschätzter Vorgänger vor 30 Jahren. Er formte den Klangkörper um, setzte neue stilistische Akzente, schrieb in kürzester Zeit zahlreiche Kompositionen und Arrangements für das Orchester, drückte ihm seinen unverwechselbaren Stempel auf und kreierte den neuen Hohnerklang-Sound, der den zeitgenössischen Stilistiken verpflichtet ist, allen voran Jazz, Rock und Latin.
Die Spieler sind vorwiegend Amateure - dennoch braucht das Orchester den Vergleich mit Profimusikern nicht zu scheuen. Das Orchester Hohnerklang ist für viele Harmonikaorchester ein Trendsetter. Es bringt fortlaufend neue Anregungen und bietet anspruchsvolle und spannende Unterhaltungsmusik. Viel Spass mit dem Hohnerklang! |